Neues aus Braunschweig
Braunschweig im Dezember. Schnellzug, nasse Strassen, muffige Konferenzräume, nicht mal der Kaffee ist besonders heiß. Den Anwesenden im ersten Stock des Verlagsgebäudes sieht man die lange Anreise an. Wollen sie schon wieder weg? Es gibt Dinge die geklärt werden müssen: bundesweite Vernetzung, Erhöhung der Mobilität der freien Mitarbeiter, Aufweichung der Kerninhalte. Jemand macht einen Witz darüber, wie frei unsere Mitarbeiter tatsächlich seien. Das karge Lachen erstickt als der Vorsitzende Dr. Amos das Wort ergreift. Erster Tagesordnungspunkt sind die Berichte der Standorte. Viel Neues kommt nicht rum, hier und da ein paar Materialbeschaffungsanträge.

Der Kuchen in der Pause reicht nicht einmal für die Hälfte der Interessierten. Gegen fünf verlassen die Ersten die Sitzung in Richtung Bahnhof. Schnell werden noch ein paar Aufträge delegiert, detailierte Ausarbeitungen auf die Koordinatorenkonferenz verschoben und während die lokalen Kollegen schon etwas aufräumen werden in den hinteren Reihen noch ein paar Papierstapel getauscht. Der Doktor bedankt sich für die scheinbar erfolgreiche Versammlung und verabschiedet sich selbst in den Urlaub. Auch mein Taxi wartet schon.
